Mrz
5
2010

Pink Floyd – The Wall

In meinem Briefkasten lag gestern der vorgestern bestellte Film „The Wall“ zum gleichnamigen Album von Pink Floyd. Nachdem mich ihre Musik nun schon Monate fesselt, musste ich den Film natürlich auch gesehen haben. Veröffentlicht wurde der Streifen 1982 mit Bob Geldof als Pink in der Hauptrolle.

Wer weiss, worum es im Album „The Wall“ selber geht, kann sich natürlich ausmalen, wie die Geschichte abläuft. Von der Story her hat sich nicht viel geändert. Pink ist ein Rockstar und seine Geschichte wird mit dem Film erzählt. Zunächst verliert er seinen Vater im zweiten Weltkrieg. Seine Lehrer stellen ihn bloss und seine überführsorgliche Mutter trägt auch noch einen Teil dazu bei, dass sich Pink immer mehr von seiner Aussenwelt abblockt und eine Wand um sich herum errichtet, sicher vor jeglichen Gefühlen und Emotionen. Er merkt aber mit der Zeit, dass dies auch nicht wirklich erstrebenswert ist und klagt sich vor seinem eigenen Gericht an, um herauszufinden, ob er all die Zeit über der schuldige war. Schlussendlich zerbricht die Wand und drei kleine Kinder räumen die Überreste weg.

Der Film ist anders, als alles was ich bisher gesehen habe. Getragen wurde er für mich logischerweise vom Soundtrack. Wer weder die Geschichte des Albums, noch die des Films kennt und die Musik von Pink Floyd nicht besonders mag, wird es schwer haben, dem Streifen mit seiner psychedelischen Aura, den schrägen und krassen Bildern, etwas abzugewinnen. Bei mir hinterlies er gemischte Gefühle. Auf der einen Seite regt er stark zum Denken an und man findet möglicherweise auch gewisse Parallelen und kann Pinks Gedanken nachvollziehen. Viel ist aber auch einfach übertrieben und abstrakt. Stört aber nicht besonders. Gleich nochmal schauen würde man ihn aber vermutlich nicht wollen.

Als Fazit könnte man sagen, dass man den Film wirklich selber sehen muss, um sich ein eigenes Bild zu machen. Mir hat der Film im Grossen und Ganzen gefallen, vorallem halt wegen der Musik, den teilweise genialen Übergängen und Bildern und der Aura. Es war auf jeden Fall mal was anderes als der Einheitsbrei, der aus der Traumfabrik Hollywood rauskommt.

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