Mai
21
2010

Skate 3 – Back to Arcade

Gut eine Woche ist es her, das Skate 3 das Licht des Markts erblickte. Und seither spiele ich es auch. Der Realismusgrad wurde im Vergleich zum Vorgänger wieder etwas runter gedreht. Ausser man stellt auf den Hardcore-Modus. Man dreht zum Teil wieder etwas mehr wie bei Tony Hawk, vorallem bei Body-Flips, landet diese dann aber einfacher. Die Stadt ist in drei Teile unterteilt und ist wohl etwas kleiner als in Skate 2. Dennoch hat sie irgendwie mehr zu bieten. Die Möglichkeiten sind unterschiedlicher und machen so auch noch mehr Spass. Alles in allem also ein recht gelungenes Spiel. Man muss sich aber schon erst umgewöhnen, wenn man ausgiebig Skate 2 gespielt hat. Zudem muss man auch sagen, dass es nicht viel Neues gibt, was schon etwas enttäuschend ist. Ein paar neue Tricks und ein paar Aktionen Anfänger-tauglicher gemacht und das war’s dann auch schon. Für etwas Nachschub beim Skaten reicht das aber eigentlich. Für mich fehlt leider aber der wichtigste Teil nachdem man das Spiel durch hat: Der Offline-Multiplayer. Wir hatten immer endlos Spass mit den zahlreichen Spots des Vorgängers und nun soll das einfach Geschichte sein?! Geht gar nicht! Man kann neuerdings nur noch Online mit anderen Leuten spielen. Und dafür müsste man bezahlen, was mir schon grundsätzlich gegen den Strich geht. Von da her ein riesiges Manko. Etwas grosses Positives bringt das Spiel aber auch mit. Der neue skate.Park genannte Park-Editor ist sehr ausführlich und bietet unzählige Möglichkeiten, seinen Traumpark zu gestalten.

Fazit zum Spiel ist, wer Skate 2 so toll fand wie ich, kann sich das Ding sofort kaufen. Auch allzu kreative Leute werden am Park-Editor ihre Freude haben. Leute, die nach Skate 2 auf sehr viel Features und noch mehr Realismus hoffen, werden aber eher enttäuscht. Pflichtkauf ist es auf jeden Fall keiner.

About the Author: Michael Maurer

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