Jan
9
2011

Are you guys looking for…?

Erstes Wochenende, erster Schulausflug. Das heisst, es ist eigentlich nur ein Trip, der halt von der Schule angeboten wird. Lehrer waren keine dabei. Die Fahrt ging nach Nimbin. Jaja, das berühmte Nimbin. Was soll man von einem Dorf erwarten, das vor Jahrzehnten von Aussteigern, Hippies und Studenten gegründet wurde, die sich ein Leben unter Nicht-Hippies nicht mehr vorstellen konnten? Naja, eine bestimmt sehr bunte Umgebung. Ein paar Infos zu dem Nest hatte ich ja schon. Ausserdem unterrichtete uns der Busfahrer einige Meter vor dem Dorf noch, wie man mit dem Ganzen umgehen soll.

Dort angekommen, fuhren wir erstmal durch die ganze Ortschaft, die sehr klein ist. Das Erste, das einem ins Auge sticht, ist übrigens die Polizeistation. Welche Ironie! Danach kommen immer mehr bunte Schilder, Zäune, Wände und dazu passende Einwohner. Alles in Allem gibt das ein ganz lustiges Bild ab, doch in so einem Ort zu wohnen, könnte ich mir nicht wirklich vorstellen. Alles scheint alt zu sein und jeder und jeder scheint Marihuana und ähnliche Drogen zu nehmen. Oder sogar zu verkaufen. Eine wirklich sehr unterhaltsame Vorstellung.

Nimbin besteht aus nicht viel mehr als einer Strasse, an der zu beiden Seiten Läden mit Drogen im Angebot sind. Die Schilder sind bunt bemahlt und Läden heissen unter anderem Bringabong oder The gorgeos joint. Überall sind Junge oder auch Alte, die einem Gras verkaufen wollen. Wie man die Cookies essen soll, wurde uns vom Guide auch gesagt und so kauften auch ein paar von unseren Ladies welche. Ob die dann wirklich jemals gegessen werden, ist die andere Frage. Ich fänds ja schon lustig.

Als wir dann Nimbin wieder verliessen, waren wir um eine Erfahrung reicher und mein letzter Gedanke war, wie man in einem Dorf, in dem der Drogenkonsum und Anbau so viel Tradition hat und so akzeptiert ist, wie in Nimbin, Polizist sein kann.

Später am Tag ging es noch weiter zu einem kleinen Barbecue, das aber nicht so der Rede wert war und anschliessend zu einem Wasserfall, bei dem man eigentlich auch hätte baden können. Das fiel aber ins Wasser, da es durch die anhaltenden Regenfälle zu gefährlich wäre. Ausser übelst dreckigen Füssen und ein paar Photos gab es dort also nicht viel zu holen für uns.

Somit ging der Tag dann auch langsam dem Ende entgegen und die 40 Dollar haben sich trotz dem schlechten Wetter sicher gelohnt. Nimbin war ein Trip wert und so schnell vergisst man das Dorf mit seinem eigenen Flair nicht.

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About the Author: Michael Maurer

3 Comments+ Add Comment

  • 75 % vo queensland?^^ äuä nid ganz 😉

    hoffe du chasch dert nähr guet dürereise und gsehsch glich no chli schöns vo däre gägend.

  • jaah si si jetz in brisbane acho und das isch gradmau 2 stung vo hie wäg… aber hie ischs jetz ömu hüt no schön gsi. sött besser wärde mitem wätter i de nächste tage. aber 75% vo queensland si überfluetet!

  • Geile trip^^

    Wi nach si eigentlech di überschwemige wos z australie atm git?

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